Bock Auf Reboot. Auf dieser Seite findet Ihr Bilder der Baustelle: Die neuesten Bilder sind immer ganz oben.
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Bock Auf Reboot. Auf dieser Seite findet Ihr Bilder der Baustelle: Die neuesten Bilder sind immer ganz oben.
Der Schlachthof zieht um,
in Wasserturm und Neubau! Das alte Gebäude ist baufällig.
Ein Umbau war nicht gut zu machen und eine Zukunft darin nicht möglich.
Wir hätten Proberäume und Ateliers verloren – das wollten wir nicht.
Der denkmalgeschützte Turm wird saniert und Teil des Schlachthof. Dort gibt es einen kleinen Club,
unsere Kneipe und den neuen Biergarten.
Im Neubau neben dem Turm werden Probehaus-Bands und Ateliers untergebracht. Die Infrastruktur für Konzerte und
Veranstaltungen wird endlich ausreichend sein.
Schlachthof und Kulturparkpark wachsen enger zusammen
Volleyball, Skaten, Sprayen,
Proben, Mahnmal,
Kultur,
jung & alt.
Bis wir umgezogen sind, geht es in Räucherkammer und 60/40 weiter.
Bauphase
September 2011• Baubeginn Neubau
Frühjahr 2012 • Sanierung Turm
August 2012 • Eröffnung Neue Halle
Winter 2012 • Eröffnung Turm
2013 • Abriss altes Gebäude
Der Schlachthof wird seine Kulturarbeit fortführen und neue vielfältige Akzente setzen. Publikum, Gäste und KünstlerInnen finden nun eine Anerkennung, denn unsere gemeinsamen kulturellen Interessen werden durch die Stadt Wiesbaden angemessen gefördert. Wir sagen: Ausdauer wirkt Wunder!
Es ist gelungen was wir 1993 nicht träumen wollten: Den Schlachthof in Wiesbaden zu verankern. Das macht Wiesbaden besser.
Abschied
Unser altes Haus zu verlieren erfüllt uns mit Trauer. Es wird immer ein Teil von uns bleiben.
Die Bestrebungen den ehemaligen ProMarkt in der Mainzer Straße für einen Spielbetrieb herzurichten und vorübergehend durch den Schlachthof zu bespielen wurden eingestellt. Die Verhandlungen mit dem Besitzer gestalteten sich langwieriger als erwartet.
Inzwischen ist der Zeitraum bis zur geplanten Eröffnung der neuen Halle zu kurz geworden um einen Umzug in den Pro-Markt noch rentabel zu gestalten.
Wir haben die Politik gebeten, einen Teil der finanziellen Mittel für die Nutzung anderer – schon existierender – Spielstädten während der Bauzeit frei zu geben. Eine Entscheidung steht noch aus.
Das Stadtparlament hat der Nutzung des ProMarkts an der Mainzer Straße als Ausweichspielstädte zugestimmt. Wenn alles klappt, können wir vielleicht schon am 30. April mit dem “Tanz in den Mai” den ProMarkt eröffnen.
Dem Schlachthof bekommt damit eine alternative Spielstätte zur Verfügung gestellt. Für die Übergangszeit bis zur Wiedereröffnung des Schlachthofs im neuen Gebäude mit Turm kann der Verein dann im ehemaligen ProMarkt Veranstaltungen machen.
Wir sprechen von einer „Off-Venue“. Der ehemalige ProMarkt kann nicht alle Veranstaltungen, die ehemals in der großen Halle stattgefunden haben, aufnehmen. Dafür ist die Infrastruktur dort nicht geeignet. Es ist kein dauerhaftes Veranstaltungshaus. Dort können aber ausgewählte Konzerte und Discos, Märkte oder Theateraufführungen umgesetzt werden. Und darüber hinaus auch Formate, die im Schlachthof bisher noch nicht stattgefunden haben.
Außerdem streben wir Kooperationen mit anderen Kultureinrichtungen in Wiesbaden an und hoffen so auf eine vorübergehende Nutzung eines leerstehenden Gebäudes durch Kunst und Kultur. Gemeinsam mit Wiesbaden und seinen Kulturschaffenden. Wir freuen uns sehr durch die Nutzung des ProMarkts dazu beitragen zu können, dass Wiesbaden bunt und vielfältig bleibt.
01.01.2011
Das alte Heim ist baufällig, die große Halle musste bereits geschlossen werden. Im November 2010 fiel dann die Entscheidung im Wiesbadener Rathaus: Dem Projekt Schlachthof wird ein Umzug ermöglicht. Damit ist das größte Problem der letzten Jahre gelöst. Die bauliche Zukunft des Projektes ist gesichert.
Der über 100 Jahre alte denkmalgeschützte Wasserturm direkt gegenüber dem jetzigen Gebäude sowie ein an den Turm angeschlossener Neubau, werden das neue Zuhause. Geplanter Einzug ist im Jahr 2012. Bis dahin werden die Räucherkammer, das 60/40, die Proberäume und die Werkstätten weiter genutzt werden können.
Derzeit rauchen die Köpfe, Entwürfe werden entwickelt, erste Entwurfsskizzen sind zu sehen.
Dazu werden wir auch weiterhin in loser Folge unsere “Werkstattgespräche” fortsetzen um mit Euch gemeinsam über den Fortschritt zu reden.
Gehabt Euch wohl und schaut vorbei! Im Netz und vor Ort. Versteht sich!
Ein tolles neues Jahr 2011 wünscht: Team Schlachthof
Am 1. November diesen Jahres haben wir die Halle schließen müssen. Sie darf nicht weiter betrieben werden.
22.11.2010
Trotzdem machen wir noch Veranstaltungen. Im eigenen Haus genauso wie in anderen Locations außerhalb des Schlachthofs.
Im Hause finden diese Veranstaltungen in der Räucherkammer statt, unserem kleinen Veranstaltungsraum, der weiterhin geöffnet bleibt. Hier können bis zum Umzug in den Turm Konzerte und Dikos, Lesungen und Infoveranstaltungen oder auch die Milde Sorte durchgeführt werden.
Darüber hinaus machen wir Konzerte auch immer mal wieder außerhalb des Schlachthofs. Hugenottenhalle, Stadthalle, Rhein-Main-Hallen, Ringkirche, Caligari, Kreativfabrik oder wie zuletzt im Walhalla Spiegelsaal.
Zwischen Dienstag und Sonntag bleibt außerdem das 60/40 wie gewohnt geöffnet. Mittwoch und Donnerstag auch weiterhin mit Mittagstischangebot.
Geschlossen hat also nur die Halle. Für uns als Betreiber allerdings schlimm genug, denn die Räucherkammer alleine kann uns nicht ernähren. Obwohl uns schon einige verlassen haben und viele der Verbliebenen in Kurzarbeit gegangen sind, reichen die Einnahmen alleine nicht aus. Wir brauchen daher weitere Unterstützung. Mit dem Promarkt in der Mainzer Straße ist außerdem die Möglichkeit für eine Spielstädte gefunden worden, in der einige Produktionen ausgelagert werden könnten.
So könnte es aussehen, das neue Zuhause des Schlachthofs:

Das alte Heim ist baufällig, die große Halle musste bereits geschlossen werden. Im November 2010 fiel dann die Entscheidung im Wiesbadener Rathaus: Dem Projekt Schlachthof wird ein Umzug ermöglicht. Damit ist das größte Problem der letzten Jahre gelöst. Die bauliche Zukunft des Projektes ist gesichert.
Der über 100 Jahre alte denkmalgeschützte Wasserturm direkt gegenüber dem jetzigem Gebäude sowie ein am Turm angeschlossener Neubau werden das neue Zuhause. Geplanter Einzug ist im Jahr 2012. Bis dahin werden die Räucherkammer, das 60/40, die Proberäume und die Werkstätten weiter genutzt werden können.
Dieser Umzug bedeutet die Fortführung von 15 Jahren Geschichte. Er ist aber auch ein Abschied von den Falten, die bald 3.500 Veranstaltungen im alten Gebäude geworfen haben. Vom “Geruch” eines besonderen Ortes. Von ganz persönlichen Erinnerungen, Gefühlen, Lebensmomenten. Der Abschied vom alten Gebäude fällt uns nicht leicht. Wir halten den Umzug für die beste der zwei möglich gewesenen Varianten. Dazu mehr unter “Bau”.
Jetzt gilt es, in die Zukunft zu schauen und den Umzug zu gestalten. Wie die Idee des Schlachthofs passend im Turm und im Neubau unterbringen? Wie genau soll das neue Heim aussehen? Was müssen Turm und Neubau können? Wir wollen bunt & vielfältig weitermachen. Kleine wie große Konzerte sollen wieder Hand in Hand stattfinden. Ekstatisch, begeisternd, inspirierend. Und die subkulturelle Bandbreite wird weiter reichen als derzeit von Knietief In Beats bis Seek & Destroy. Wir wollen uns Projekten von “Antifa” bis “Ökologischer Nachhaltigkeit” widmen. Wir wollen weiter Gesellschaft mit emanzipatorischen Beiträgen prägen und mehr Freiräume für geistige Beweglichkeit schaffen.
Wir wollen den Umzug transparent gestalten. Wir wollen Euch die Möglichkeiten geben, mitzuwirken. Dazu dient auch dieses Blog, als Tool zu Kommunikation. Hier werden wir auch Termine kommunizieren, z.B. Gespräche vor Ort, konkret zu Themen des Umzugs.
Der Schlachthof wird auch nach dem Umzug weitermachen wie bisher: Selbstverwaltet. Selbstbestimmt. Im Team. Als Projekt das Möglichkeiten zum Mitmachen bietet. Als Mieter wie jetzt auch, aber innerhalb anderer Mauern. Die Stadt Wiesbaden hat genau diesem Projekt nun das Vertrauen geschenkt, um eine viele Millionen teure Baumaßnahme erfolgreich zu bespielen und zu verwalten. Damit erfahren wir alle – Publikum wie Schlachthof Team – eine Wertschätzung durch die Politik. Unsere Kultur, unsere Ideen, unsere Generationen. Gewiss ist es dafür auch an der Zeit. Aber eine Selbstverständlichkeit ist es deshalb lange nicht.
Wir freuen uns riesig, nach all den Jahren der Ungewissheit nun endlich an die Planung der Zukunft gehen zu können. Auch wenn die Krise, die unser Projekt beinahe beerdigt hätte, noch nicht ganz überwunden ist.